Meine berufliche Laufbahn hat mich von der Kundenberatung über die Rolle als Design-Thinking-Coach bis hin zur Produktverantwortung als Product Owner in einem internationalen Konzernumfeld geführt. Auf dem Weg dorthin habe ich Transformationsprojekte mit tausenden betroffenen Mitarbeitenden mitgestaltet und immer wieder erlebt, wie entscheidend der menschliche Faktor in Veränderung ist — oft mehr als der fachliche.
Die wichtigsten Erfahrungen dazu stammen für mich aus beidem: aus meinem Berufsleben und aus meinem Privatleben. Eine entscheidende Veränderung 2011 hat mir gezeigt, was aus eigenem Antrieb möglich ist — getragen von einem Urvertrauen: Da ist mehr in mir, ich kann mehr, und davon gibt es noch viel mehr zu entdecken.
Mein beruflicher Weg der vergangenen 15 Jahre mag auf dem Papier geradlinig aussehen. Tatsächlich war er mit vielen Hürden verbunden — auch mit Phasen der Erschöpfung. Entscheidend war für mich, herauszuarbeiten, was mich in den verschiedenen Abschnitten eigentlich angetrieben hat. Manchmal war das ein Antrieb wie „Ich zeige es euch allen" — hilfreich für den Moment, aber auf Dauer nicht gesund. Genau diese Unterscheidung, zwischen dem, was kurzfristig funktioniert und dem, was wirklich trägt, ist heute ein zentraler Teil meiner Arbeit als Coach.
Menschen dabei helfen, die eigenen Stärken wiederzuerkennen — gerade dann, wenn Veränderung sie eher infrage stellt als sichtbar macht.
Ein geschulter Blick für Menschen — für das, was sie in Phasen der Veränderung wirklich brauchen, um wieder handlungsfähig zu werden.